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Teilprojekt 1:
Spracherkennung

Aufbauend auf den Arbeiten aus Verbmobil 1 sollen in diesem Teilprojekt Verfahren zur sprecherunabhängigen Erkennung spontan gesprochener Sprache unter verschiedenen Aspekten entwickelt werden.

Neben der Weiterentwicklung der Spracherkennungs-Algorithmen in Hinsicht auf bessere, sowie schnellere Erkennung sind besonders die Problemkreise ``Robustheit'', ``Portierbarkeit und Erweiterbarkeit'', sowie ``Multilingualität'' von zentralem Interesse.

Der Bereich ``Robustheit'' spricht besonders den Szenariowechsel auf Telefonqualität und die Datensammlung mit verschiedenen Mikrophonen, sowie die Adaption auf Sprechereigenheiten und die Adaption auf die momentane Aufnahmesituation (Mikrophon, Kanal) an. Um in der Anwendung des Systems ein robusteres Verhalten zu erzielen ist in Verbmobil 2 ein stärkerer Dialog zwischen dem System und dem Benutzer gefordert z.B. im Falle von Rückfragen des Systems bei neuen Wörtern, unsicher erkannten Passagen, aber auch im Falle von Sprachkommandos an das System.

Im Bereich ``Portierbarkeit und Erweiterbarkeit'' sollen Verfahren und Werkzeuge entwickelt und untersucht werden, die später dazu dienen können das fertige System schnell und mit geringem Aufwand zu erweitern oder auf eine neue Domäne oder Sprache zu portieren. Auch sollen die Auswirkungen der Menge und Qualität von Transliterationen und Sprachdaten beim Training des Spracherkenners untersucht werden. Dies ist von besonderem Interesse, da bei einem Korpus mit Sprachdaten in Telefonqualität unsicherere Transliterationen zu erwarten sind.

Unter dem Gesichtspunkt der ``Multilingualität'' des Verbmobil 2 Systems sollen Spracherkenner für Deutsch, Japanisch, sowie Englisch entwickelt werden. Des weiteren soll ein multilinguales akustisches Modell, sowie eine Sprachenidentifikation entwickelt werden.


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